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Perspektiven für DRM
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Noch steht DRM in seiner Entwicklung ganz am Anfang. Beim heutigen Stand der Dinge kann eigentlich nur von einem Schattendasein respektive von Testbetrieb die Rede sein. Doch wichtige Schritte für eine erfolgreiche Lancierung stehen erst noch bevor.
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Erschwingliche Geräte und Kombi-Chips
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Bald sollen handliche Geräte auf den Markt kommen, welche den Empfang von Programmen via DRM Digitalradio mit gewohntem Komfort ermöglichen. Eine breite Auswahl an Empfangsgeräten wird auch zu tieferen Gerätepreisen führen, was andererseits DRM für ein breiteres Publikum interessant machen wird.
Bei Einführung von DRM in Märkten wie China und Indien werden Empfangsgeräte in sehr grossen Stückzahlen produziert, was sich ebenfalls auf die Attraktivität der Gerätepreise auswirken wird.
Die Industrie hat zudem bereits angekündigt, sogenannte Kombi-Chips für den Empfang von DRM- und DAB-Signalen zu entwickeln. Entsprechende Endgeräte würden es beiden Standards erlauben, sich gegenseitig optimal zu ergänzen.
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DRM-Modul für PDA/Handhelds
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Möglicherweise werden schon bald Zusatzmodule für Handhelds (Oranizer und PDAs) entwickelt, welche nicht nur den Empfang des Radioprogramms über den Lautsprecher, sondern auch die Anzeige von Mehrwertdiensten wie Textnachrichten und Bildern im Browser erlauben.
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Textseiten statt Internet
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Für entlegene Gebiete von besonderem Interesse dürfte die Möglichkeit sein, zusätzlich zum Radioprogramm auch Textseiten mit aktuellen Meldungen zu empfangen.
Mit DRM können jetzt auf Kurz-, Mittel- oder Langwelle zusätzlich zum Ton auch Bilder gesendet werden. Zwar erfordern geringe Bandbreiten entsprechend kleine Formate, doch die Zukunft wird zeigen, was im Rahmen von Multimedia-Angeboten noch alles realisiert werden kann.
Grosser Vorteil: DRM-Datendienste sind auch dort empfangbar, wo es keinen Zugang zum Internet gibt. Ausserdem liegen für den Emfpänger die aktuellsten Meldungen jeweils unabhängig vom Sendezeitpunkt abrufbereit vor.
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DRM+ für UKW-Bereich
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Mit DRM+ resp. DRM 120 wird es möglich, die DRM Technologie auch auf höheren Frequenzen bis zu 120 MHz zu nutzen und damit die heute für UKW genutzten Frequenzen einzubeziehen. Mit der gleichen Kapazität, welche heute ein UKW-Programm einnimmt, könnten künftig etwa vier DRM-Programme ausgestrahlt werden. Marktreife Produkte werden aber voraussichtlich nicht vor 2009 verfügbar sein. DRM soll dabei nicht zu einem Konkurrenzprodukt für den DAB Digitalradio-Standard werden, sondern diesen sinnvoll ergänzen.
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